The Lark
David Paley

High beyond the sun, a small black spot against the whitened cloud,
Hovering in the sky borne aloft by cherubs,
Pours from far off summits its glistening song of seraphs
As all eyes strain to find the source of beauty's fountain.

Ascended to inhabit this single patch of sky
Captivating those distant realms where mellifluous angels must abound
You shame their untuned harps of gold without pause to draw a breath
Though so small to issue such a spate of sonorous sound.

But even angels cannot be purer than that liquid silver
Streaming from a vein in heaven to plunge in torrents from the mountain peak,
To cascade across the listening fields as a steeple would chime the hours,
And shower rapture upon the ground like a sower casting seeds
To be reaped in golden harvest and honoured as the singers' choice
The conqueror of the open skies though challenged by heaven's voice.

If you contend with nightingales, I know you have no rival,
But there may be some darker reason for your flight:
Perhaps you are safer there and disguise concern in song
Keeping a wary eye to wait upon the reaper.

But your temperament draws you to your audience:
Risen at dawn to ascend the skies where worlds will hear you in performance,
The captain of every tower where heavens bells are ringing,
Your pealing tones will be swift to make our sweet acquaintance.

Your hymn of rhapsody will play till the knell of evening twilight
But I will hear your song resounding for longer than your wings are beating:
For you have drunk the purity of crystal streams and heard the lover's vow,
Enchanting all our lives with that glorious flow of diamonds
As you gathered melodies fresh from the dew of meadowed pastures
Whilst listening to angelic choirs within cathedral cloisters.

Devoted to your wanton art: no thought for your hereafter
Or of investment to be made for later days,
Such innocence asks no price from me except the freedom
To live a troubadour and sing in castle contests.

But I will make no protest at your abandoned life
Content you choose this wide arena for your splendid music to be played.
My soul is ever with you in applause of carefree motives
And soars upon the breeze to those minstrels on your parade.

Fly unhindered and melt with melody into the heights of fame
To live beyond our earthly cares as the wingèd spirit of shackled minds.
If I could reach you there in that domain to learn the secrets of your art
And ride upon those wings of song sharing the labours of your love,
To work without reward but benefit from such valued leisure
And store a trace of very heaven amongst my sparkling treasure!

Pass from ice to desert storm and return at your chosen hour;
Fly between starry heavens and the sunlit sky
And let gales of song descend as from a bursting rainbow
Pouring coloured riches from above the tallest spire.

Ride the wind and send your song to converse with poets
As you ascend the summit of Olympus in the company of kings
Where you match Apollo's lyre, yet are equal to Prometheus
Fanning freedom's embers glowing beneath pulsating wings.

Set light the heavens; sparkle in the heights among the realms you praise.
Sing to the gods your golden notes and be blessed by the mountain spirits
And return with enchanted voice as an arrow loosed from Diana's bow
To pierce my darkest broodings with the fire of a lover's sigh
And summon my soul with its ardent breath into that air ordained
Senses pounding with the delirium of liberty unchained.

No objection will be lodged at those sounds of gold and silver,
I will not tire of that ceaseless song of summer;
Think not of time, for I shall be the first, if you should pause,
To urge you to continue with a further chorus.

You cast song upon the sun and trust they both will stay,
Though your acknowledged mastery of heavens vault will yield to autumn tears
When the sky will mourn your parting, spirit of song incarnate.
But, having passed from hence, remember me for future years.

With nothing but the empty sky and the fellowship of sadness
I will be lonely then and find the silence painful without your presence.
The plaintive echo of those blazing days will strike the stillness of the void
As I walk these groves with upturned eyes willing your next appearance:
I shall grieve for my absent friend who will be so late returning
Your song, with love, will be ever cause for long and heartfelt yearning.

Die Lerche
David Paley

Hoch über der Sonne, ein kleiner schwarze Fleck gegen die weiße Wolke,
Stehend im Himmel von Cherubim emporgetragen,
Strömt von fernen Gipfeln seinen glitzernden Gesang der Seraphim,
Als alle Augen sich anstrengen, um die Quelle des Schönheitsbrunnens zu finden.

Aufgestiegen, um dieses einziges Stuck Himmel zu bewohnen
Jene fernen Reiche zu entzucken, wo wohltönende Engel im Überfluß vorhanden sein müßen,
Schämst du ihre unmelodischen Harfen aus Gold, ohne Pause, um Luft zu holen,
Obwohl so klein, um solch eine Flut des klangvollen Tons herauszugeben.

Aber auch Engel können nicht reiner als jenes flüssige Silber sein
Strömend aus einer Ader im Himmel, um sintflutartig vom Berggipfel zu stürzen,
Herabzufallen über den zuhörenden Feldern wie der Kirchturm die Stunden läuten würden
Und Entzucken auf dem Boden schauern, wie ein Säer, der die Felder besät,
Um in goldener Ernte zu bergen und als Wahl der Sänger geehrt zu werden
Eroberer des offenen Himmels, obwohl von der Stimme des Himmels herausgefordert.

Falls du mit Nachtigallen ringst, weiß ich, daß du keinen Rivalen hast,
Aber es darf einen dunkleren Grund für deinen Flug wohl geben:
Vielleicht bist du sicherer dort und verkleidest deine Sorge im Gesang,
Während du ein wachsames Auge auf dem Schnitter offen haltest.

Aber dein Temperament ruft dich auf deinem Publikum hervor
Aufgestiegen bei Morgendämmerung, um den Himmel zu besteigen, wo Welten deine Aufführung hören werden,
Kapitän jedem Turm, wo Himmelsglocken läuten,
Deine läutende Töne werden schnell sein, unsere süße Bekanntschaft zu machen.

Deine entzückende Hymne wird bis zum Geläut des Abenddämmerung spielen
Aber ich werde deinen Gesang widerhallen hören, länger als deine Flügel schlagen:
Denn du hast die Reinheit der kristallinen Strömen getrunken und den Eid des Liebhabers gehört
Und alle unseren Leben mit jenem glörreichen Diamantenstrom bezaubert,
Als du Melodien frisch vom Tau des Auenlandes sammelte,
Während du Engelchöre innerhalb Kathedralenkloster zuhörte.

Gewidmet an deiner übermütigen Kunst: keine Gedanke auf deiner Zukunft
Oder auf Anlagen für spätere Tage,
Solche Unschuld bittet um keinen Preis von mir ausser der Freiheit,
Als Minnesänger zu leben und in Schlosswettbewerben teilzunehmen.

Aber ich werde keinen Protest gegen dein verkommenes Leben erheben,
Froh, daß du diese breite Arena wählst, worin deine herrliche Musik gespielt wird.
Meine Seele ist immer bei dir, um deinen sorglosen Beweggrund Beifall zu spenden
Und schwebt auf der Brise zu den Sängern auf deiner Parade.

Flieg unbehindert und verschmilz mit der Melodie in die Höhe der Berühmtheit,
Um jenseits unserer irdischen Sorgen, als beflügelter Geist des gefesselten Verstands zu leben.
Hätte ich dich dort in jenem Gut erreichen können, um die Geheimnisse deiner Kunst zu erlernen
Und auf jenen Flügel des Gesanges reiten, um die Arbeit deiner Liebe zu teilen,
Zu arbeiten ohne Belohnung aber trotzdem solche bewertete Freiheit zu nützen
Und eine Spur des Himmels selbst unter meinem funkelnden Schatz zu speichern!

Passiere vom Eis zum Wüstensturm und kehr zurück an deiner gewählten Stunde;
Flieg zwischen Sternenhimmel und Sonnenlicht
Und laß Stürme des Gesanges herunterfallen, als ob von einem berstenden Regenbogen,
Um ein Kolorit von weit oben über dem höchsten Turm herauszuströmen.

Reite den Wind und sende dein Lied, mit Dichtern zu sprechen,
Während du den Gipfel Olympus in der Begleitschaft Könige aufsteigst,
Wo du die Leier Apollo misst, aber noch Prometheus gleich bist,
Worin du die Glut unter pochenden Flügeln anfachst.

Zünde den Himmel an; funkele in den Höhen zwischen den Reichen, die du preist.
Sing an den Göttern deine goldene Töne und sei von Berggeistern gesegnet
Und kehr mit bezauberter Stimme zurück, als einen Pfeil von Dianas Bogen geschossen,
Um meine dunkleste Grübeln mit dem Feuer des Liebhaberseufzers durchzudringen
Und fordere meine Seele mit ihrem inbrunstigen Atem in jener gefügten Luft auf,
Während die Sinne mit dem Delirium der ungefesselten Freiheit pochen.

Kein Einwand wird an jenen Tönen aus Gold und Silber eingelegt.
Ich werde nicht jenes endlosen Gesanges des Sommers müden;
Denk nicht von der Zeit denn ich werde der Erste sein, wenn du pausieren solltest,
Dich aufzuforden, mit einem weiteren Chor fortzufahren.

Du wirfst deinen Gesang auf der Sonne und hoffst, das die beiden bleiben werden,
Obwohl deine anerkannte Meisterschaft des Himmelsgewölbes an Herbsttränen weichen wird,
Wenn der Himmel deinen Abschied trauern wird, mein Geist des verkörperten Gesanges,
Aber wenn du von hinnen verschwunden bist, erinnere dich an mich für die zukünftigen Jahre.

Mit nichts ausser dem leeren Himmel und der Kameradschaft der Traurigkeit
Werde ich dann ohne deine Anwesenheit einsam sein und das Schweigen peinlich finden.
Der klagende Widerhall jener brennenden Tagen wird die Stille der Leere schlagen,
Als ich diese Haine mit aufgehobenen Augen durchgehe, und deine nächste Erscheinung wille:
Ich werde mich über meinem abwesenden Freund grämen, dessen Rückkehr so lange erwartet wird,
Dein Gesang mit der Liebe wird je die Ursache sein, für lange und tief empfundene Sehnsucht.

Übersetzung: © David Paley